RH #153Interview

ARTILLERY

Pilzköpfe mit Haarausfall

Es gibt viele Gründe, eine vor langer Zeit aufgelöste Kapelle wieder von den Toten auferstehen zu lassen: Ruhm, Frauen, Sentimentalität und vor allem Geld. Wobei letzteres auf ARTILLERY ganz gewiß nicht zutrifft, denn die Dänen, die zwischen ´85 und ´90 drei exquisite Thrash-LPs veröffentlichten, haben in ihrer Karriere noch nie nennenswerte Summen verdient.

Bleiben also noch Popularität, das andere Geschlecht und pure Nostalgie, die die Gebrüder Michael (g.) und Morten Stützer (g./b.) sowie Kreischsäge Flemming Ronsdorf dazu bewogen haben könnten, ARTILLERY zu reformieren. Im Gegensatz zu ihren Kollegen von Metal Church ist es dem Trio gelungen, mit "B.A.C.K." ein überaus amtliches neues Album abzuliefern, mit dem man den letzten Rock Hard-Soundcheck klar für sich entscheiden konnte.

»Zu der Reunion kam es, als uns das dänische Label Mighty Music 1998 fragte, ob wir nicht Bock hätten, unser altes Demomaterial auf CD zu veröffentlichen. Außerdem überzeugten sie uns davon, den Release der Scheibe, die übrigens den Titel "Deadly Relics" trägt, mit einer Reunion-Show hier in Kopenhagen zu promoten«, klärt Sechssaiter Michael Stützer auf, der uns zusammen mit Morten telefonisch Rede und Antwort steht. »Also schafften wir uns zusammen mit Flemming kurzerhand drei alte Klassiker drauf, die vom Publikum großartig aufgenommen wurden. Und als uns Die Hard Records nach dem Gig spontan einen Plattendeal anboten, fackelten wir nicht lange. Zumal für Morten und mich sowieso der Spaß...

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