RH #152Interview

DEFLESHED

Eine ehrenwerte Fleischer-Gesellschaft

Ärger mit dem Kumpel, Trouble mit der Mafia - und das heftigste Thrash Metal-Album des Jahres. Keine Frage: The flesh is back!

Tagelang bebte es. Götzens Meißener Porzellan purzelte aus der Vitrine, die Abtastnadel rutschte über Boris´ Schwanzmetall-Bootlegs, und die Rock Hard-Stechuhr fiel von der Wand, direkt in die Yuccapalme. Was war passiert? (Uns beschäftigt hier ´ne ganz andere Frage, Herr Klapsmühlmann: Was haben Sie beim Verfassen dieser Story geraucht? - Red.) „Fast Forward“, das aktuelle Album von DEFLESHED, war in Albrechts Büro auf Dauerrotation programmiert. Und nicht nur das: Ohne Rücksicht auf Mittagspausen und Borussen-Kicks sprang Albi wie eine angesengte Sau durch die Redaktion. Tag für Tag. Eine Woche lang. 604.800 Sekunden. Ohne Pause. Selbst die Seismographen in Hamburg schlugen in den roten Bereich aus. Ist dies das Ende? Doch dann gab Albrecht endlich Ruhe und pinselte eine sattelfeste „10,0“ unter seine Plattenkritik.

DEFLESHED-Frontmann Gustaf freut sich über das überschwengliche Lob, mit dem ihn die deutsche Fachpresse überhäuft. Denn es ist Balsam für die verletzte Seele.

»Selbst ich wundere mich noch ein wenig, daß unser Album bei War Music erschienen ist, denn eigentlich sind wir ja bei Invasion Records unter Vertrag«, beginnt Gustaf mit der ersten merkwürdigen Geschichte unseres Gesprächs. »Aber was nutzt uns ein Vertrag, wenn Invasion-Chef Maja verschwunden ist? Ich habe ihn zigmal angerufen und ihm unzählige Faxseiten geschickt. Er hat...

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