RH #152Interview

CELTIC FROST

Vom Bauernkaff zum Metal-Olymp

CELTIC FROST waren eine der eigenständigsten Bands der gesamten Metal-History, haben mit ihren Platten in verschiedenster Hinsicht neue Standards gesetzt, waren ihrer Zeit oft um Jahre voraus und haben unzählige Acts - speziell im Death-, Black- und Gothic-Metal-Bereich - beeinflußt.

Doch die Frosties haben sich nie mit dem Erreichten zufrieden gegeben, sondern immer nach neuen Herausforderungen gesucht - und sind daran schließlich zerbrochen. Aus Anlaß der Wiederveröffentlichung eines Großteils des Band-Katalogs (s.a. Reviews an anderer Stelle dieses Heftes) und nicht verstummender Gerüchte über eine Reunion der alten Helden setzte sich das Rock Hard mit Chefdenker, Sänger und Gitarrist Thomas Gabriel Fischer alias Tom Warrior alias Satanic Slaughter an einen Tisch und ließ die komplette History der schweizerisch-amerikanischen Truppe chronologisch Revue passieren.

 

Holen wir mal ganz weit aus. Welches war der erste Act, der dich musikalisch beeinflußt hat?

»The Who!«

Ach, echt?

»Ja, wirklich. Das heißt nicht, daß ich die Band kopiert habe, aber wenn man so jung ist, wie ich es damals war, fließt das unterschwellig ins Spiel ein. Dazu kommen noch Roxy Music.«

Das erklärt aber noch lange nicht die Brutalität deiner Frühwerke. Du hast immerhin mit Hellhammer und den ersten CELTIC FROST-Aufnahmen neue Härte-Standards gesetzt.

»Ich habe Anfang der Siebziger begonnen, bewußt Musik zu hören. Damals war die Rockmusik sehr jung. Sie hat sich ja aus der Revolution der...

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