RH #152Interview

AGENT STEEL

»Rockefeller war ein Alien!«

Selbst die Die-hard-US-Metal-Fraktion beim Rock Hard wird langsam etwas skeptisch, nachdem sich momentan fast jede Band wiedervereint, die in den Achtzigern ein paar mehr oder minder pralle Riffs ins Vinyl geritzt hat.

Auch AGENT STEEL, die damals mit den Alben „Skeptics Apocalypse“ und „Unstoppable Force“ sowie der „Mad Locust Rising“-EP zu den Highlights der Speed Metal-Welle zählten, wurden zunächst mißtrauisch beäugt, zumal ihr erstes Lebenszeichen nach der Reunion ein wenig spektakuläres Demo war. Und auch das alte Aushängeschild, Frontsirene John Cyriis, ist nicht mehr an Bord.

Doch das neue Werk „Omega Conspiracy“ fegt alle Zweifel vom Tisch, ballerte sich auf den zweiten Platz unseres Dezember-Soundchecks und unterstreicht, daß mit AGENT STEEL auch im nächsten Jahrtausend zu rechnen ist. Original-Drummer Chuck Profus und Neu-Sänger Bruce Hall freuen sich darüber einen Keks und geben sich im Interview supersympathisch und auskunftsfreudig.

»Ich kann mir gut vorstellen, daß einige Leute unserer Reunion etwas kritisch gegenüberstehen«, beginnt Bruce und gibt äußerst vorsichtig zu Protokoll, daß es »schließlich diverse Wiedervereinigungen gab, die die Fans nicht unbedingt glücklich gemacht haben«.

»Das Ende von AGENT STEEL war damals aber auch wirklich unglücklich«, klinkt sich Chuck ein. »John Cyriis und ich zogen 1987 nach Florida. Juan Garcia (g.), Bernie Versailles (g.) und Mike Zaputil (b.) hatten keinen Bock mehr auf John und aufs Umziehen und blieben an der...

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