RH #151Interview

SUCH A SURGE

Chaostage in Köln

Die kürzlich erschienene „Tropfen“-EP hat bereits einen Vorgeschmack auf das neue SUCH A SURGE-Material gegeben, das den Weg der beiden „Was Besonderes“-Hits ´Nie mehr Lovesongs´ und ´Jetzt ist gut´ konsequent weiterverfolgt.

SUCH A SURGE haben eine enorme Entwicklung durchgemacht, die man ihnen noch vor wenigen Jahren nach einem so düsteren und verschachtelten Album wie „Agoraphobic Notes“ beim besten Willen nicht zugetraut hätte. Die Braunschweiger sind nicht mehr nur in der Lage, Hardcore, Metal und HipHop adäquat zu vermischen, sondern haben mittlerweile auch ein Gespür für große Melodien und eine Reife im Arrangement-Bereich entwickelt, die nahezu jeden Song zum Hit machen. Hilfe bekamen sie dabei von Produzent Wolfgang Stach, der sich durch seine Arbeit mit diversen Metal-Bands und vor allem natürlich den Guano Apes einen Namen gemacht hat.

Als erstes spielt er im Kölner Heartbeat-Studio den melancholischen Earcatcher ´Silver Surger´ vor: Ollis hochmelodische Raps gipfeln in einem hymnenhaften Refrain, und der coole Baß-Groove sowie das schöne Gitarrensolo tun ihr übriges – eine potentielle Single.

Daß die Jungs wegen ihres neugewonnenen Pop-Appeals aber keineswegs auswimpen, zeigt die nächste Nummer ´Mein Weg´. Nach HipHop-lastigem, mit Hardcore-Shouting-Breaks durchsetztem Anfang, der in bester „Under Pressure“-Tradition steht, nimmt das Stück eine überraschende Wendung und betört mit tollen Gesangsmelodien.

Auf dem HipHop-Metal-Groovemonster ´Chaostage´ wirken...

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