RH #150Interview

TRISTANIA

Technik, die begeistert

In ihren Anfangstagen wurden die norwegischen Gothic-Metaller unfairerweise als Clones von Theatre Of Tragedy abgestempelt und belächelt. Doch dann gewannen TRISTANIA zusehends an Profil. Mit ihrem neuen Album "Beyond The Veil" ist der Abnabelungsprozeß von den gängigen Szene-Vorbildern nun endgültig abgeschlossen.

 

"Zuerst einmal darf man den Titel nicht wörtlich übersetzen", legt Gitarrist und Sänger Morten Veland mit seinem kaum zu bremsenden Redeschwall los. "Es geht eigentlich um den Übergang vom Leben zum Tod. Alle Lieder sind in gewisser Weise diesem Thema unterstellt, ohne daß man aber von einem Konzeptalbum sprechen könnte. Bei den Lyrics hat mir diesmal unser Keyboarder Einar Moen geholfen, der ein paar gute Ideen und Sichtweisen einbrachte. Es tut einer Platte gut, wenn mehrere Bandmitglieder Texte schreiben. Unser musikalisches Hauptziel war, daß jeder Song auch für sich alleine bestehen kann. So erreichten wir eine größere Vielfalt an Stimmungen. Im Vokalbereich haben wir mit einer weiteren Streuung der Stimmcharaktere experimentiert. Auf "Widow´s Weeds" konnte man die Songs noch auf den Dialog meiner Growls mit dem Sopran reduzieren. Auf der neuen Platte haben wir die männlichen Stimmen zu gleichen Teilen zwischen Growls, hohen Black Metal-Vocals und cleanem Gesang aufgeteilt. Auch Vibekes Chöre und Solostellen halten sich die Waage."

 

Angesprochen auf die stimmlichen Parallelen mit Fernando Ribeiro von Moonspell, wiegelt Morten sofort ab. Nicht weil er...

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