RH #150Interview

AMON AMARTH

Stolz wie Olaf

Melodischer Death Metal aus Schweden muß nicht zwangsläufig wie die 127. In Flames-Kopie klingen. Bestes Beispiel hierfür sind AMON AMARTH, deren zweiter Longplayer "The Avenger" trotz vergleichsweise großen Melodieanteils mächtig brutal und eigenständig aus den Boxen dröhnt.

 

Das Etikett "Longplayer" ist bei diesem Kraftpaket nicht allzu wörtlich zu nehmen, da es mit lediglich sieben Songs und einer schlappen Spielzeit von 36 Minuten aufwartet. Lahmarschige Songwriter oder was?

 

"Es stimmt schon, wir sind nicht gerade die Allerschnellsten", gibt Sänger Johan Hegg, der nach einigen Flaschen Krombacher in bester Plauderlaune ist, unumwunden zu. "Aber diesmal kam noch ein weiteres Problem dazu: Wir mußten inmitten des kreativen Prozesses einen neuen Schlagzeuger einarbeiten, weswegen wir bis zum Studiotermin nicht das gesamte Material komplett ausarbeiten konnten."

 

Der Neue hört auf den Namen Fredrik Andersson und überzeugt auf "The Avenger" mit amtlichem Dampfhammer-Drumming. Aber warum hat sein nicht minder guter Vorgänger Martin Lopez die Band verlassen?

 

"Martin wollte lieber weitaus technischeres Zeug spielen (was er jetzt auch bei Opeth umsetzt - d.Verf.) und fühlte sich wohl bei uns etwas unterfordert. Fredrik war danach unsere erste Wahl, da wir ihn ursprünglich schon 1996 als Ersatz für unseren ersten Drummer Nico haben wollten. Außerdem hatte sich seine Band A Canorous Quintet gerade aufgelöst."

 

Das nennt man wohl perfektes Timing. Ähnlich perfekt ist die...

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