RH #148Interview

7ZUMA7

Headbangen im Hotel

Seit dem Kyuss-Split ist der Stoner-Rock-Thron mehr oder weniger verwaist. In letzter Zeit rücken jedoch immer mehr Bands ins Rampenlicht, die das Zeug zur Nachfolge haben. Neben Fu Manchu, Unida und Goatsnake gehören dazu vor allem 7 ZUMA 7, die sich mit ihrem Longplay-Debüt "Deep Inside..." in der Richterskala sogar von der True Metal-Fraktion Top-Noten abholten.

Zu den prominenten Fans der Holländer zählt unter anderem ein gewisser David Wyndorf, wie Sänger und Gitarrist Jerry Van Eijck nicht ohne Stolz erzählt.

»Er ist auf uns aufmerksam geworden, als ihm Schreiber eines holländischen Magazins im Rahmen eines Track-Attacks einen unserer Songs vorgespielt haben. Angeblich hat er im Hotelzimmer sofort angefangen, wild zu headbangen. Außerdem habe ich gehört, daß er bei seinem letzten Gig im Amsterdamer Paradiso eines unserer Shirts getragen haben soll - keine Ahnung, wie er daran gekommen ist.«

Neben der musikalischen Verwandtschaft dürfte es dem Monster Magnet-Mastermind auch das coole Image angetan haben, das 7 ZUMA 7 wie kaum eine zweite Band von A bis Z konsequent verkörpern.

»Unseren etwas seltsamen Namen haben wir von einem alten Powerboat entliehen«, klärt der Mastermind auf, der wie eine Mischung aus Starsky und Huggy Bear ausschaut. »Wir stehen grundsätzlich auf das ganze trashige Zeug aus den 70ern, vor allem auf Krimi-Serien wie "Hawaii 5-0", "Der 6-Millionen-Dollar-Mann", "FBI", "Starsky & Hutch" oder "Drei Engel für Charlie", von denen wir uns zum Cover...

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