RH #148Interview

MARSHALL LAW

Dirty Doping

In der gleichen Zeit, in der viele Bands es noch nicht einmal schaffen, ihre Instrumente einigermaßen unfallfrei zu stimmen, spielen andere Acts komplette Alben ein. Beispielsweise die Power-Metaller MARSHALL LAW aus Birmingham, die mit einem lächerlich geringen Studiobudget von weniger als 8.000 Mark eindrucksvoll unter Beweis stellen, daß man auch mit wenig Knete in ganzen zwölf Tagen ein amtliches Produkt abliefern kann.

Ziemlich fett dröhnt "Learning From History", das fünfte Langeisen der Angelsachsen, durch die Speaker, was unter anderem auch darauf zurückzuführen ist, daß die Combo erstmals mit einem neuen System namens Notch-Filtering gearbeitet hat.

»Mit diesem Gerät kann man seinen eigenen Sound auf einem Bildschirm mit dem von großen, teuren Alben vergleichen und dann vom Level her ein Stück weit anpassen, also fetter klingen lassen«, erklärt Sechssaiter Dave Martin, der sich zusammen mit Vollblutfrontmann Andy Pyke den Fragen des Rock Hard-Gesandten stellt.

Da sich MARSHALL LAW, die es inklusive einer längeren Pause seit mehr als einem Dutzend Jahren gibt, bei dem geringen Betrag natürlich keinen Produzenten leisten konnten, mußten sich die zünftigen True-Metaller von der Insel selber hinters Mischpult klemmen.

Pyke: »Anfangs stand uns noch ein Toningenieur zur Seite, der die Knöpfe bedient hat. Da wir in puncto Sound aber selten einer Meinung waren, kamen wir leider nicht darum herum, den guten Mann zu feuern. Auch wenn sich das Resultat sicher hören lassen...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.

 
 

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen