RH #147Interview

KNORKATOR

Oink, Oink, Grunz !

Rückblick: With Full Force 1998. Es ist früher Nachmittag. Die meisten Besucher des Festivals (inklusive der halben RH-Redaktion) schlafen ihren Rausch vom Vorabend aus, und doch haben sich beachtlich viele aus ihren Schlafsäcken gequält, um einem ganz besonderen Happening beizuwohnen: Der Berliner Geheimtip KNORKATOR ist angetreten, gegen die Müdigkeit anzuspielen. Ein Job, den die Kapelle souverän erledigt.

 

Ein Jahr später. KNORKATOR haben inzwischen einen Majordeal mit Mercury in der Tasche, eine neue Scheibe namens „Hasenchartbreaker“ auf dem Markt und in den Charts. Das Video zu der ebenfalls in die Hitlisten eingezogenen Single 'Weg nach unten' rotiert zudem bei Viva. Ziemlich erstaunlich für eine Band, die damit bekannt geworden ist, daß sie mit Vorliebe Texte über alles schreibt, was hinten rauskommt. Grund genug für RH-Gero, mit KNORKATOR-Gero ein wenig Grundlagenforschung zu betreiben.

Der unter dem Pseudonym „Stumpen“ hampelnde Frontmann ist mit seiner oft an klassischen Gesang erinnernden Stimme zum Markenzeichen der Band geworden, bleibt jedoch bescheiden und sieht das eher als Veranlagung denn als musikalisches Können: »Kleiner Mann, dünne Stimmbänder, das reicht.« Lieber bringt er ein wenig Licht in den Werdegang der Band:

»Basti, unser Mann am Bass, betätigte sich als musikalischer Anarchist in der DDR, und Alf, der bei uns von den Texten bis zum Songwriting für alles zuständig ist, kenne ich auch schon von früher. Irgendwann kam uns die Idee, durch Dreck...

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