RH #147Interview

LAKE OF TEARS

Lahmarschige Tagträumer

Lieb und nett ist er ja, der Songwriter, Sänger und Gitarrist der Schweden LAKE OF TEARS. Aber leider gehört Daniel Brennare auch zu der Sorte Mensch, der man jede Antwort aus der Nase ziehen muß.

 

Der Mittzwanziger aus Boras zählt zu den ruhigeren, introvertierten Vertretern der normalerweise ausgesprochen exaltierten Muckerzunft. Auch das neue Album der Burschen, "Forever Autumn", spiegelt dies wider, denn so schwermütig, tieftraurig und suizidgefährdet wie auf ihrem vierten Opus klangen die einstmaligen Gothic-Metaller, die inzwischen auf eher rockigen Pfaden wandeln, noch nie.

"Ich bin kein sonderlich fröhlicher Mensch", macht Daniel aus seinem Hang zur Schwermut kein Geheimnis. "Daß "Forever Autumn" derart traurig ausgefallen ist, hat sicher mit den privaten Problemen zu tun, mit denen ich während der Songwriting-Phase zu kämpfen hatte. Unter anderem hat mich zu der Zeit meine Freundin verlassen. Inzwischen geht´s mir aber wieder etwas besser."

Was aber immer noch nicht Daniels ausgeprägte Vorliebe für den Herbst erklärt. Neben dem Titeltrack findet sich auf dem aktuellen Opus mit dem Opener 'So Fell Autumn Rain' nämlich noch ein weiterer Track, in dem der inzwischen einen schrecklich unmodischen Kurzhaarschnitt tragende LAKE OF TEARS-Leader dieser melancholisch stimmenden Jahreszeit seine Reverenz erweist.

"Schon als kleiner Junge habe ich den Herbst sehr gemocht. Irgendwie paßt diese Zeit gut zu meinem Charakter. Außerdem war ich schon immer ein romantischer...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.

 
 

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen