RH #147Interview

ENOLA GAY

Zwischen Buisness und Oper

"Strange Encounter", das dritte Album der Osnabrücker Power-Metaller ENOLA GAY, landete kürzlich auf dem neunten Platz der RH-Richterskala. Hessenkaiser Buffo, der immerhin in einer der pulsierendsten Weltstädte Südhessens residiert, versuchte sogleich herauszubekommen, wie um Himmels willen denn das Leben als Metaller in der tiefsten Provinz Südniedersachsens möglich ist.

ENOLA GAY ist beileibe kein Hinweis auf eine schwule Tango-Bar. Nein, so hieß der vermaledeite Bomber der US Air Force, der anno ´45 mittels Atombombe das japanische Hiroshima in Schutt und Asche legte.

"Das "Gay" bringen nur die wenigsten in Verbindung mit dem Begriff schwul. Deshalb stand eigentlich auch nie zur Debatte, den Namen zu ändern. Anders verhielt es sich da schon mit dem wahren Hintergrund, also dem Bomber. Andererseits besteht der Name schon seit 1987 und ist in all den Jahren mit der Gruppe gewachsen. Außerdem hoffen wir, daß ENOLA GAY irgendwann mal für ´ne Power Metal-Band steht und nicht für den Holocaust in Japan. So wie es sich bei Iron Maiden um eine Heavy Metal-Combo aus England handelt und nicht nur um ein mittelalterliches Folterinstrument", erklärt der Gitarrist der Osnabrücker, Carsten alias Cagge.

ENOLA GAY konnten mit ihrem dritten Langeisen "Strange Encounter" einen respektablen neunten Platz im verdammt gut besetzten Soundcheck unserer letzten Ausgabe belegen. Veröffentlicht wurde dieser abwechslungsreiche Ohrenschmaus vom Dortmunder Hartwurst-Indie Century Media, da...

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