RH #147Interview

ARCH ENEMY

Persöhnliche Kritzeleien

Wenn das dritte Album einer Band tatsächlich über den weiteren Fortgang der Karriere entscheidet, müßte Michael Amott, seines Zeichens Gitarrist und Kopf von ARCH ENEMY, eigentlich mit einem Grinsen bis zu beiden Ohrläppchen durch die Welt wandern. Denn "Burning Bridges", das aktuelle Langeisen der Schweden, gehört zum Besten, was die extreme Metal-Welt in diesem Jahr gehört hat. Findet sogar Redaktions-Weichei Boris, der den Axewizard ausquetschte.

Dabei war gar nicht unbedingt damit zu rechnen, daß die Scheibe ein derartiger Hammer werden würde, denn zum einen erfüllte der Vorgänger "Stigmata" nicht ganz die Erwartungen, die das famose "Black Earth"-Debüt losgetreten hatte, und zum anderen gab es diverse Line-up-Veränderungen. Neben dem jetzigen Darkane-Drummer Peter Wildoer warf auch Basser Martin Bengtsson das Handtuch.

"Wir haben die beiden darum gebeten, die Band zu verlassen. Manchmal laufen die Dinge einfach nicht so, wie man es sich wünscht. Peter ist ja schon kurz nach der Veröffentlichung des "Stigmata"-Albums ausgestiegen, so daß ich mich kaum noch daran erinnern kann. Martin haben wir nach unserer letzten Japan-Tour im November ´98 aus der Band geworfen. Das Problem war nur, daß wir bereits das Studio für die Aufnahmen zum neuen Album gebucht hatten und deshalb nicht genau wußten, was wir machen sollten. Wir sind dann aber recht zügig auf Sharlee D´Angelo gekommen, der auch meine erste Wahl war. Er ist ein phantastischer Basser, und das ist vor allem für...

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