RH #144Tourtagebuch

W.A.S.P.

Das dicke Ende der Wurst

Kaum zu glauben, aber wahr: Blackie Lawless und W.A.S.P. haben sich nach "Kill, Fuck, Die" um 180 Grad zurückgedreht und machen genau das, was sie vor dem berüchtigten letzten Studioalbum eine halbe Ewigkeit lang ausgezeichnet hat - melodischen, riffbetonten Powersound der alten Schule mit derben Texten, gekrönt von umwerfendem Coverartwork und einem schlicht-genialen Titel: "Helldorado".

Die Schule ist gar so alt, daß Blackie nach dem heftig angefeindeten Kurswechsel des "KFD"-Scheibchens bei der aktuellen Produktion gleich um mehr als zehn Jahre zurückgegangen ist: Die Mucke kommt ein ganzes Eck roher und schlichter daher als die Kompositionen von "Crimson Idol" oder "Still Not Black Enough".

»Ihr werdet auf dem Album ausschließlich echte Instrumente, echte Amps und nicht ein einziges Keyboard hören!«

Außerdem bietet die Scheibe dreckige Texte wie ´Dirty Balls´, die eindeutig in die ´Fuck Like A Beast´-Ecke gehen. Wenn das komplette Album hält, was die vier Rough-Mixes versprechen, die der versammelten deutschen Metal-Presse bei der eindrucksvollen Hörprobe vorgespielt wurden, steht uns ein hymnengespickter Knaller ins Haus.

Das letzte Jahr bestand für den gebürtigen New Yorker aber auch in anderer Hinsicht aus Aufbruchstimmung. Blackie, der nach seiner Schulzeit zwei Jahre mit seinem Vater auf dem Bau den harten Weg des Geldverdienens kennenlernte, hat sich 20 Autominuten vom wimmelnden Zentrum des Molochs L.A. entfernt sein eigenes Studio in einem dünn besiedelten...

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