RH #144Interview

GOO GOO DOLLS

Power-Poppen mit Sexpuppen

Noch herrscht bei den GOO GOO DOLLS ein riesiges Popularitätsgefälle zwischen Deutschland und Amerika. Während das Power-Pop-Trio zu Hause ein Millionenseller ist, live Stadien füllt und es bis zum Support der Rolling Stones gebracht hat, findet die Band bei uns praktisch nicht statt. Das soll sich mit dem aktuellen, in den USA bereits im letzten Herbst veröffentlichten Doppel-Platin-Album "Dizzy Up The Girl" ändern.

»Wir haben es in sechs Jahren gerade mal auf eine Mini-Tour mit zwei Dates in Köln und Hamburg gebracht, weil seitens der Plattenfirma keinerlei Interesse bestand, uns rüberzuholen«, nölt Bassist Robby Takac vorwurfsvoll, verschweigt dabei aber, daß so etwas auch eine Frage des Managements und der Eigeninitiative ist. »Die WEA hatte überhaupt keinen Bezug zu uns und unserer Musik. Daß wir in Amerika Platinerfolge feiern, hat die deutsche Niederlassung nicht interessiert. Sie wollten noch nicht einmal die Option fürs nächste Album ziehen, so daß wir ohne große Probleme zu einem fähigeren Label wechseln konnten.«

...das sich mit großangelegten Bauzaunplakatierungen, einer ausgiebigen Promotour und einem von MTV übertragenen Showcase mächtig ins Zeug legt.

»Mittlerweile dürften sich die Verantwortlichen unserer alten Firma mächtig ärgern, denn kurz nachdem wir sie verließen, hatten wir mit ´Iris´ einen Mega-Hit. Der Song wurde aus dem Soundtrack zu "City Of Angels" ausgekoppelt und setzte sich dabei gegen die Beiträge von zig namhafteren Acts wie U2 oder Peter...

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