RH #144Interview

DARKSEED

Aufstiegsgefärdete Düsterwürmer

Der 18. Platz am Ende einer Saison bedeutet in der Fußball-Bundesliga unweigerlich den Abstieg. Dieses Schicksal wird die bajuwarischen Gothic-Metaller DARKSEED gottlob nicht ereilen. Ganz im Gegenteil: Mit ihrem dritten Album "Give Me Light" haben die jungen Hüpfer trotz des enttäuschenden 18. Rangs in unserem letzten Soundcheck ihr bis dato stärkstes und eigenständigstes Werk abgeliefert.

 

Dem Quintett aus dem Großraum München hat die relativ lange Pause - das Zweitwerk "Spellcraft" erschien im Februar ´97, also vor mehr als zwei Jahren - anscheinend verdammt gutgetan.

»Gerade wenn man jung ist, sollte man sich viel Zeit lassen, weil es einem naturgemäß noch ein wenig an Routine mangelt. Die hat uns gerade bei "Spellcraft" ein bißchen gefehlt«, gibt der aufgeweckte Sänger der Band, Stefan Hertrich (23), ebenso selbstbewußt wie ehrlich zu Protokoll. »Da war es schon so, daß man noch seine kleinen Vorbilder hatte, an denen man sich orientierte. Diesmal war das anders, zumal wir mittlerweile privat ein wenig andere Musik hören. Dadurch sind letztlich eigenständigere Sachen entstanden.«

Obwohl es den Bayern erwartungsgemäß nicht gelungen ist, Einflüsse anderer Bands gänzlich aus ihrem Sound zu verbannen, brutzelt ihr neuester Tonträger deutlich origineller durch die Speaker als der doch arg Paradise Lost-lastige Vorgänger. In puncto Gesang sind gerade bei den ruhigeren Stücken aber nicht unerhebliche Parallelen zu James Hetfield auszumachen.

»Natürlich gefällt mir der...

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