RH #144Interview

DESTRUCTOR

Am Boden zerstört

Besonders viel Glück hatten die just reformierten Kult-Power-Thrasher DESTRUCTOR recht selten. Die Band aus Cleveland ging mit ihrem Debüt „Maximum Destruction“ 1987 dank schwacher Promotion sang- und klanglos unter. Der CD-Re-Release des Albums tritt nun den Beweis an, daß guter Metal einfach zeitlos ist.

Da die Band den meisten jüngeren Metal-Fans wahrscheinlich relativ unbekannt ist, geht Gitarrist Dave „Overkill“ Just erst mal kurz auf die Anfänge ein:

»DESTRUCTOR wurden 1984 von Matt Flammable (dr.), Pat Rabid (v./g.), Paul Warhead (b.) und mir gegründet. Ein Jahr später wurde Paul von Dave Holocaust am Baß ersetzt. Wir alle sind mit dem Hardrock der 70er aufgewachsen - Kiss, Motörhead, Maiden, Priest usw. -, so daß uns bereits von Anfang an klar war, in welche musikalische Richtung wir uns entwickeln wollten (Haben Maiden nicht vielleicht schon in den 60ern Hardrock-Geschichte geschrieben? - Red.). Uns schwebte ein musikalischer Mix all dieser Bands vor - nur eben viel heavier.«

Durch die Verbreitung diverser Proberaum-Tapes begann der Underground ziemlich schnell auf DESTRUCTOR aufmerksam zu werden, und bereits nach ihrer ersten Live-Show kam ein gewisser Bill Peters auf die Band zu und bot ihr einen Deal an.

»Bill hatte damals dieses Label namens Auburn Records. Ursprünglich sollte es nur eine EP werden („Pounding Evil“ - d.Verf.), doch als Bill unser restliches Material hörte, wollte er unbedingt gleich ein volles Album mit uns machen. Diese Chance konnten wir uns...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.

 
 

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen