RH #144Interview

JUGGERNAUT

Ausgebuddelt Was macht eigentlich...

Texas war Mitte der 80er eine der absoluten Metal-Hochburgen Amerikas. Eine der Bands, die die Lone Star State-Szene damals neben Watchtower, Helstar und Pantera entscheidend mitprägte, war JUGGERNAUT aus San Antonio.

Angeführt von einem untersetzten, zu allem fähigen Verrückten namens HARLAN GLENN, der sich nichts dabei dachte, auf der Bühne aus Särgen zu klettern oder ein paar liquidierte Ratten ins entsetzte Publikum zu schmeißen, etablierte sich das Quartett schnell als die lokale Nummer eins. Mit dem Demotrack ´In The Blood Of Virgins´ debütierte man auf dem siebten „Metal Massacre“-Sampler, und ´86 kam über Metal Blade das erste Album „Baptism Under Fire“ (kürzlich von High Voltage neu aufgelegt) - eine höchst eigenwillige Mischung aus technischem Metal und Alice Cooper-Anleihen, für die vor allem die schnöden, unorthodoxen Vocals von Wüterich Glenn, der mehr Richtung Johnny Rotten denn in die Kastraten-Vocalgott-Ecke tendierte, verantwortlich waren. Da man allerdings auf Dauer doch mehr Bock auf hohe, klare Schreie hatte, verpflichtete man für das zweite Album „Trouble Within“ Ex-(SA)Slayer-Sänger Steve Cooper anstelle von Harlan. Wenig später war´s mit Juggernaut dann auch schon aus und vorbei, und abgesehen von Trommler Bobby Jarzombek, der seither bei Riot tätig ist, haben sämtliche Mitglieder ihre musikalischen Ambitionen längst begraben.

So auch Original-Frontmann Harlan Glenn, der schon seit Jahren in der Nähe von Los Angeles wohnt, inzwischen verheiratet ist...

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AbfahrplanDie nächsten Konzerte

ARIA + SATAN + REVELATION 23 + CULPRIT + CITIES + TEXAS METAL LEGION + SOLSTICE + SACRED RITE + JUGGERNAUT + SAVAGE MASTER + u.v.m.26.04.2019
bis
27.04.2019
Tauberfrankenhalle, Lauda-KönigshofenKEEP IT TRUETickets
 
 

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