RH #144Interview

CREED

Kommt ein Studio geflogen...

Die USA gelten nicht ganz zu Unrecht als Land der unbegrenzten Möglichkeiten, in dem man es vom Tellerwäscher zum Millionär bringen kann. Bestes Beispiel: die Florida-Grunger CREED, die sich mit ihrem formidablen "My Own Prison"-Debüt, das seinerzeit gerade mal läppische 6.000 Dollar Produktionskosten "verschlang", seit nunmehr 76 Wochen in den US-Billboard-Charts tummeln und bislang gigantische 3,2 Millionen Exemplare absetzen konnten.

 

Inzwischen ist die CREED-Welle über den Atlantik zu uns rübergeschwappt. Mit der erfreulichen Konsequenz, daß alle vier Deutschland-Shows des Quartetts aus Tallahassee in größere Clubs verlegt werden mußten und trotzdem restlos ausverkauft sind. Dennoch sind die Burschen bis auf Gitarrist Mark Tremonti alles andere als gut gelaunt, als ich mich überpünktlich in der Lobby des Maritim-Hotels an der Frankfurter Messe zum Tête-à-tête mit den US-Boys einfinde. Glücklicherweise wird mir anstatt der ursprünglich vorgesehenen Scott Stapp (v.) und Scott Phillips (dr.) besagter Mr. Tremonti als Interviewpartner zugeteilt, mit dem ich mich in eine der geräumigen Suiten der riesigen Bettenburg verkrümele.

In den USA erschien das dreimal mit Platin ausgezeichnete Masterpiece in Sachen Melancholie bereits vor mehr als zwei Jahren, während man sich in der alten Welt leider bis vor wenigen Wochen gedulden mußte.

Wir haben in den Staaten seinerzeit ganz bewußt bei dem winzigen Indie-Label Wind-up unterschrieben, weil man bei einer großen Firma ganz...

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