RH #143Interview

DEATH SS

Von der Bühne in die Klapse

Lange Zeit galten DEATH SS als großes Mysterium: Jeder hatte irgendwie schon mal was von ihnen gehört; kaum jemand besaß jedoch Platten der italienischen Skandal-Truppe, da diese hierzulande relativ schwierig aufzutreiben waren. Das soll sich nun ändern: Ihr überaus gelungener neuester Output "Do What Thou Wilt" ist soeben mit knapp einjähriger Verspätung via Last Episode in die deutschen Läden gelangt.

In den späten 80ern rieb sich so mancher Banger verwundert die Augen, wenn er im Plattenregal auf Scheiben wie "In Death Of Steve Sylvester" oder "Black Mass" stieß: Fünf skurrile Typen, die sich als Tod, Vampir, Mumie, Werwolf oder Zombie verkleideten, glotzten einen da vom Cover an, und irgendwie konnte man sich seinerzeit nicht vorstellen, daß derart schräge Vögel auch gleichzeitig gute Musik machen können. Okay, echte Highlights waren besagte Longplayer zugegebenermaßen nicht, aber mit ihrer Mixtur aus klassischem Heavy Metal und Gothic-Einschüben waren die Italiener ihrer Zeit ein wenig voraus. Die Mucke war zwar etwas holprig gespielt, aber dafür originell.

Die Zutaten für den Soundcocktail der Mannen aus dem Land der schnellen roten Autos sind auch heute noch die gleichen, wenngleich man im Hause DEATH SS auch für aktuelle Einflüsse offen ist. Eines hat sich jedoch geändert: die Qualität. "Do What Thou Wilt" ist - und da muß ich dem Kollegen Stappert bzw. dessen Rezension zu besagter Platte widersprechen - ein durchgehend gutklassiges, höchst unterhaltsames...

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