RH #142Interview

MINDSET

Neandertaler zu Gast bei Arabella

Soundgarden haben sich aufgelöst, Alice In Chains brauchen für ihr nächstes Album offenbar so lange wie Guns N´Roses, und das Galactic Cowboys/King´s X-Doppel hat nach Meinung vieler auch schon bessere Tage gesehen. Kurzum: Um den härteren Teil der Alternative-Szene ist es derzeit schlecht bestellt. Höchste Zeit also, daß er durch junge, talentierte Bands wie MINDSET, die mit ihrem Zweitwerk „A Bullet For Cinderella“ eine tadellose Dynamit-Scheibe vorgelegt haben, aufgefrischt wird.

 

Bereits das selbstbetitelte Debüt fuhr hervorragende Reviews ein, doch dummerweise konnten MINDSET auf diesen verheißungsvollen Start nicht weiter aufbauen, weil eine Tour ausblieb.

"Anfang '97 haben wir im Rahmen unserer Promotour einen einzigen Gig in London gespielt. Das war´s dann auch schon", blickt Sänger Roddy Lane frustriert zurück. "Obwohl wir Gewehr bei Fuß standen, hat in der Folgezeit rein gar nichts mehr geklappt, wobei sich das Management und die Plattenfirma gegenseitig den schwarzen Peter zuschoben. Wir hoffen, daß es jetzt endlich besser wird. Immerhin ist Europa unser erfolgreichstes Territorium, weshalb wir das Eisen natürlich schmieden wollen, solange es heiß ist. Wir können es kaum abwarten, endlich loszulegen und in die große, weite Welt zu ziehen."

Dieser Enthusiasmus ist um so verständlicher, wenn man bedenkt, daß Virginia, der Herkunftsstaat von MINDSET, alles andere als der Nabel der Welt ist. Selbst Schleswig-Holstein, Niedersachsen oder Mecklenburg-Vorpommern...

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