RH #142Interview

EMPEROR

Die Milch macht´s

EMPEROR zählen schon lange zu den wichtigsten Vertretern der norwegischen Black Metal-Front. Als JayJay und Mühli sich in den Flieger gen Oslo schwingen, um in einer Listening-Session den Klängen des neuen Albums der Schwarzwurzel-Helden zu lauschen, ahnen sie jedoch nicht, daß Black Metal in Norwegen ´ne Art Volkssport ist und die Mucker am liebsten hordenweise auftreten.

Uns Rock Hard-Abgesandten friert der Arsch ab, als wir den überheizten Flughafen verlassen und erstmals mit der nordischen Kälte konfrontiert werden. Satyr (Kumpels nennen ihn Siggi) von Satyricon steht glücklicherweise als Empfangskomitee bereit. In Designerzwirn und gänzlich beglatzt erkennt man ihn kaum wieder. Auch sein imposanter Audi ist nicht von schlechten Eltern. Der Tacho der Karre mißt 260 Stundenkilometer. »Wer hier aber auch nur etwas zu schnell fährt, ist leider gleich seinen Lappen los«, seufzt der Mucker, als wir - den wirklich beeindruckenden Sonnenuntergang genießend - gen City heizen.

Da die Herrschaften von EMPEROR erst am nächsten Tag zur Audienz bitten, kehren wir abends im „Elm Street“ ein, dem angesagtesten Osloer Rock-Club. Die Mucke besteht überwiegend aus ollen Schoten von Kiss, Purple und Maiden. Mit Ausnahme eines vergammelten Glam-Rockers im Dresscode früher Hanoi Rocks und jeder Menge dicker, aber höllisch gestylter Mädels ist das Publikum hingegen ein „Who´s Who“ norwegischer Black Metal-Kunst: Hellhammer und Blasphemer von Mayhem, Satyricons Frost, der völlig bekiffte...

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