RH #142Interview

ARKANGEL

Die letzte Schlacht

Wenn es in letzter Zeit eine Band geschafft hat, sich nur über Mundpropaganda zu einer Szenegröße zu mausern, sind es ARKANGEL aus Brüssel. Mit „Prayers Upon Deaf Ears“ veröffentlichten die Jungs die perfekte EP, um sich beim Moshen endlich wieder ´ne blutige Nase zu holen, weil man im Circle-Pit einfach mal in die falsche Richtung rennt.

Die Elemente, auf die man den ARKANGEL-Sound reduzieren kann, sind pathetische Klassik-Intros, fette Riffs und kompromißlose Doublebass-Attacken, die einem den Rotz aus der Nase laufen lassen. Mit einem Wort: purer Metal. Wir schnappten uns Numa, den Gitarristen und Songschreiber des Haufens, um zu erfahren, wie man als HC-Band auf die Idee kommt, lupenreinen Death Metal zu spielen.

»Ich bin mit dem gleichen Old School-Kram aufgewachsen wie jedes andere HC-Kid auch. Als dann die erste New School-Welle kam, war ich fasziniert von der Aggression und der Härte, die von diesen Bands ausging. Es ist der ganz normale Weg der musikalischen Evolution, die uns dahin gebracht hat. HC, vermischt mit Metal, verbindet perfekt die ultimativen Bestandteile für aggressive Musik.«

Und die Vorbilder für diesen „neuen“ Sound sind sehr schnell ausgemacht.

»Slayer sind musikalisch bestimmt der größte Einfluß für uns. Aber Slayer sind eigentlich der größte Einfluß für alle richtigen Metal-Bands, sie haben das Genre erfunden (naja... - Red.). Slayer sind die wahre Verkörperung des Bösen in der Musik, und deshalb lieben wir sie.«

Auch die Symbolik, die in den...

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