RH #142Interview

IMMORTAL

Alte Werte neu verpackt

Ende März wird uns eine weitere norwegische Erstliga-Black Metal-Band mit einem neuen Longplayer beglücken. Dann steht „At The Heart Of Winter“, das fünfte Album von IMMORTAL aus Bergen, in den Regalen - und wird für einige Überraschungen sorgen:

IMMORTAL, so berichtet Sänger und Bassist Abbath, waren mit dem Sound des Vorgängers „Blizzard Beasts“ alles andere als zufrieden. Was durchaus nachvollziehbar ist, erinnert das ´97er Album doch an Morbid Angel - ein Vergleich, den eine norwegische Elite-Band nicht auf sich sitzen lassen kann.

»Also nahmen wir die neue Platte bei Peter Tägtgren im Abyss Studio auf. Die Songs sind eindeutig Gitarren-lastiger, kälter, und die Drums klingen wuchtiger. Horgh hat sich zu einem ausgezeichneten Schlagzeuger gemausert.«

Abwechslung ist diesmal Trumpf, so der 25jährige Norweger:

»Einerseits knüpfen die neuen Stücke an die „Pure Holocaust“-Phase an (Freude! Freude! - d.Verf.), andererseits gibt´s groovige Midtempo-Parts zu hören, wie wir sie von Thrash-Bands kennen. Alles in allem würde ich die Platte als eine Rückbesinnung auf die ersten beiden IMMORTAL-Scheiben bezeichnen.«

Sechs Stücke mit einer Gesamtspielzeit von über 50 Minuten kündigt der Black-Metaller an, also etwa die doppelte Länge des knapp halbstündigen Vorgängeralbums. Ganz so einfach war die Geburt von „At The Heart Of Winter“ allerdings nicht. Wir erinnern uns: Klampfer Demonaz hatte unter einer Sehnenscheidenentzündung am linken Arm zu leiden und mußte die Gitarre an den...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.

 
 

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen