RH #140Interview

PRETTY MAIDS

Ein totaler Fuck-up

Wenn eine bombig livestarke Band wie die lebende dänische Melody Power Metal-Legende PRETTY MAIDS nach dem Release eines Überflieger-Albums wie „Spooked“ nicht tourt, muß was faul sein. So geschehen im Herbst ´97. Mittlerweile ist bereits das nächste Langeisen in der Kiste: „Anything Worth Doing Is Worth Overdoing“ erscheint Anfang Februar.

Zunächst mal Glückwunsch zum neuen Scheibchen mit dem überlangen Titel. Das Vorabtape erfreute mit gutem, klassischem PM-Songwriting und knackiger Power. In dieser Hinsicht seid ihr nach wie vor so eisern wie kaum eine andere Band. Andererseits war zu hören, ihr hättet „Spooked“ deshalb nicht live vorgestellt, weil eure Agentur die Clubs mit astronomischen Gagenforderungen abgeschreckt habe...

»Völliger Blödsinn. Jeder weiß, daß wir für unser Leben gerne auf der Bühne stehen«, legt Gottkehlchen Ronnie Atkins nachdrücklich Einspruch ein. »Es war genau umgekehrt. Ein totaler Fuck-up. Die Angebote der Veranstalter lagen derart unverschämt niedrig, daß wir davon nicht mal unsere Crew hätten bezahlen können. Eine extrem frustrierende Situation. Schon die „Scream“-Tour war ein finanzielles Desaster. Ken (Hammer, g.) und ich mußten jeder am Ende rund 25.000 dänische Kronen drauflegen. Gewinn haben wir eh nie mit einer Tour gemacht, aber ich bin auch nicht bereit, mich von irgendwelchen Leuten ausnehmen zu lassen.«

Erschwerend kam für die Band hinzu, daß ihr Manager im letzten Jahr plötzlich schwer an Krebs erkrankte. Er starb vor zwei Monaten....

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