RH #139Interview

MARTIN AIN, CELTIC FROST

Ausgebuddelt und Abgestaubt

Kaum eine Kapelle hat die europäische Hartwurstszene - insbesondere den Death/Black-Metal-Bereich - so entscheidend beeinflußt wie die 1984 gegründete Schweizer Formation Celtic Frost. Seit 1993 gehen die Musiker jedoch getrennte Wege. Wir stöberten Ur-Frostie und Basser MARTIN AIN im Züricher Luv Club auf, der eine wichtige Adresse der Szene und ein echtes Kleinod ist.

Martin, wenn ich richtig informiert bin, bist du der Initiator und Besitzer des Luv.

»Das stimmt nicht ganz. Der Laden gehört drei anderen Jungs und mir. Ich bin der Programmleiter und kümmere mich um Konzerte und Parties. Hin und wieder sitze ich auch an der Kasse und lege als DJ Scheiben auf. Vor acht Jahren fingen wir gemeinsam und ohne jedes Know-how an, mehr oder weniger illegale Veranstaltungen zu organisieren, da das Züricher Nachtleben ziemlich langweilig war. Die ersten Aktionen fanden unter dem Namen Milvus statt. Daraus hat sich dann später das Luv entwickelt.«

Konntest du dir mit der Etablierung des Clubs einen Wunschtraum erfüllen?

»Nicht direkt. Es war schon immer mein Ziel, kreativ und selbständig zu sein. Mit 16 habe ich angefangen, nur noch das zu machen, was ich wollte. Damals brach ich meine Lehre als Radio- und Fernsehverkäufer nach nur einem Monat ab, da man mir nahelegte, zu kündigen, bevor man mich rausschmeißen würde. Der Grund waren meine Haare, die ich nicht auf die Länge trimmen ließ, die der Lehrmeister gerne gesehen hätte. Seitdem habe ich keine Ausbildung mehr gemacht.«

Und...

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