RH #139Interview

WHIPLASH

Flotter Dreier mit Herz

Sie gehören zu den absoluten Kult-Acts der ersten großen Thrash-Welle und haben 1986 mit ihrem Debüt „Power And Pain“ ein Highspeed-Brutalo-Werk für die Ewigkeit vorgelegt. Anschließend stürzten WHIPLASH durch tiefgreifende Besetzungswechsel und stilistisches Durcheinander schnell in die Bedeutungslosigkeit ab. „Thrashback“ ist nun endlich die Rückkehr zum klassischen Nackenbrecher-Sound.

 

Grundlage für die beste WHIPLASH-Scheibe seit "Power And Pain" ist die Wiedervereinigung des legendären Tony/Tony/Tony-Line-ups, das bisher erst- und letztmalig auf eben jenem Classic zu hören war. Sprachrohr der Band ist die einzige Konstante aller Besetzungen der Ostküsten-Truppe, Tony Portaro, seines Zeichens Gitarrist und 1998 auch wieder am Mikro zu hören. Der ist im Gegensatz zu seiner Konserven- und Stage-Power jedoch kein Freund großer Worte und gibt sich am Telefon regelrecht schüchtern.

"Es war auf Drummer Tony Scagliones Hochzeit", erinnert er sich an das Zustandekommen des neuen/alten Line-ups. "Dadurch kamen wir wieder in Kontakt und unterhielten uns einige Zeit später über die Möglichkeit, erneut zusammen zu spielen und Songs zu schreiben. Tony (Scaglione) mochte die Idee, und auch Bassist (Tony) Bono war begeistert. Es brauchte also nur ein paar Telefonate, um uns ein zweites Mal an den Start zu bringen."

Scaglione war nach seinem WHIPLASH-Ausstieg u.a. bei Cause For Alarm, Sheer Terror und zwischenzeitlich sogar Slayer aufgetaucht, und Kollege Bono krebste ohne...

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