RH #138Interview

SHADOW GALLERY

Prog Royal Flush

Nix rumpel, nix gröl, nix guter Krach. SHADOW GALLERY konnten unsere Scharfrichter im letzten Monat nur teilweise überzeugen. Wenn intellektuelle Tödfeinde wie Breuschl und Tröti Trojan allerdings ohne Wenn und Aber die blanke Höchstnote zücken und „Tyranny“ einhellig als Weltklasse bezeichnen, muß an der dritten Pladde der Amis wohl doch was dran sein...

Das ohrwurmträchtigste orchestrale Hymnen-Scheibchen ´98 entstammt keiner Mucker-Metropole wie London, Seattle, Nashville, L.A. oder Cuxhaven. Das gefundene Fressen für Fans der „alten“ Queensryche und Dream Theater kommt aus Allentown, Pennsylvania, einem auf halber Strecke zwischen New York City und Harrisburg gelegenen Provinzstädtchen.

Die Multi-Instrumentalisten SHADOW GALLERY, die sich in der Tradition von Bands wie Queen, Iron Maiden, Deep Purple, Judas Priest, Rush, Pink Floyd, Kansas, Uriah Heep und Rainbow sehen, gehören zu den wenigen handverlesenen Formationen, die sich im Progressive Rock-Lager parallel zu Dream Theater an der absoluten Spitze bewegen und dabei kompromißlos ihren Stil durchziehen.

Sicherlich haben die New Yorker Gottkaiser auf der innovativen Ebene mehr bewegt, sind radikalere Wege gegangen, aber in Sachen Songwriting klassischer Prägung mit intelligenten Lyrics führen SHADOW GALLERY jene Acts an, die sich von niemandem die Fahrt vormachen lassen. Im Paket mit ihren feinziselierten technischen Fähigkeiten und den ausgefeilten Produktionen hat das Sextett zum zweiten Mal nach dem ebenfalls...

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