RH #138Interview

RAISE HELL

The Holy Horror of Briefkastenterror

Sie sind gerade mal volljährig, wohnen noch bei ihren Eltern, in ihren Zimmern hängen Poster von Deicide über Slayer bis Dissection, und genauso klingt auch ihre Mucke: hart, schnell, aggressiv, kompromißlos, schwarzmetallisch bis thrashig. Und vor allen Dingen ist sie erstaunlich gut gespielt. Keine Frage: RAISE HELL und ihr Longplay-Debüt „Holy Target“ sind eine Bereicherung für die Szene.

Der Startschuß für RAISE HELL fiel vor noch gar nicht allzu langer Zeit, als Drummer Dennis Ekdahl von seiner alten Band Mournful gefeuert wurde, weil die sich progressiveren Sounds zuwenden wollte, und sich postwendend den Burschen von In Cold Blood anschloß, die wiederum deswegen ihren alten Schlagwerker vor die Tür setzten.

"Wir spielten damals primitiven Black Metal", meint Ekdahl heute, "und das war genau das, worauf ich Bock hatte. Nach einer Weile wurde unser Sound melodischer, was man auch unserem Demo anhören kann. Das langweilte uns aber recht schnell. Wir kehrten wieder zu den Black Metal-Roots zurück und vermischten den Sound mit aggressiven Thrash-Elementen. Melodien sind für uns nicht mehr so wichtig."

Das Demo-Tape erweckte das Interesse einiger namhafter Companies (u.a. waren auch Earache an der Band interessiert), man entschied sich jedoch für das Angebot von Nuclear Blast, mußte aber noch vor dem Studiotermin bei Peter Tägtgren eine Namensänderung vornehmen, da inzwischen die US-Hardcore-Band In Cold Blood ihre erste Platte veröffentlicht hatte. Man entschied sich...

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