RH #138Interview

NIGHT RANGER

Warten auf Baywatch

Verkehrte Welt. Während ausgewiesene AOR-Strategen viel Gutes, aber wenig Exzellentes an der neuen NIGHT RANGER-CD „Seven“ finden können, tanzt ein ebenso ausgewiesener AOR-Kostverächter wie Rensen pfeifend ums Lagerfeuer. Wie kommt´s?

„Seven“ ist für den Verfasser dieser Zeilen das absolute Hardrock-Hammeralbum des nicht mehr sonderlich jungen Jahres; ein Album voller königlicher, ach was, kaiserlicher Melodien und Riffs mit Gute-Laune-Garantie; eine dieser Scheiben, für die Olli Klemm (ihr wißt schon, eine dieser ausgewiesenen AOR-Koryphäen) einst das Prädikat „mehrheitsfähig“ erfand. Einigen alten NIGHT RANGER-Fans, die in den 80ern US-Chartabräumer wie „Dawn Patrol“ oder „Midnight Magic“ abfeierten, ist „Seven“ ´ne Ecke zu soft, aber in welchem Genre dürfen Knüllerscheiben mit kuscheligem Weichspüler nachbehandelt werden, wenn nicht in der AOR-Grabbelkiste? Und außerdem ist „Seven“ immer noch ganze Landstriche von Heulsusen wie Bon Jovi entfernt: eine an den richtigen Stellen angenehm bratende und gerne auch mal ein wenig rotzige Perle im momentan tendenziell eher melodiefeindlichen Release-Dschungel.

Dumm nur, daß Jeff Watson, Gitarrist der Westcoast-Rocker, alles andere als ein ergiebiger Gesprächspartner ist. Der Kerl begnügt sich nicht nur mit relativ knappen und uninteressanten Statements, er antwortet auch gerne mal auf Fragen, die ihm niemand gestellt hat. On we go:

Jeff, ihr habt euch ´96 im Original-Line-up mit Jack Blades (v./b.), Alan Fitzgerald (keys), Brad...

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