RH #138Interview

KYYRIA

Jesus war ein Döner

Obwohl in Finnland gerade mal fünf Millionen Menschen leben, hat das Land an der Ostsee in den letzten Jahren - abgesehen vom Nachbarn Schweden - mehr erstklassige Bands hervorgebracht als jeder andere europäische Staat. Dazu gehören auch KYYRIA aus Helsinki, die unlängst mit ihrem dritten Tonträger "Inner Wellness" einen beachtlichen neunten Platz im qualitativ gut besetzten Soundcheck unserer letzten Ausgabe belegten.

Merkwürdigerweise zimmerte die Band, die man aufgrund gewisser Parallelen zu Faith No More (R.I.P.) durchaus mit dem Etikett „Crossover“ versehen kann, ihr neues, kunterbuntes Werk im fernen San Francisco unter der Regie von Bernd Burgdorf ein, nachdem der Vorgänger "Alien" noch in Europa, genauer gesagt im bekannten Woodhouse Studio (u.a. Moonspell, Samael, Pyogenesis) in Hagen, entstanden war.

"Obwohl Bernd auch schon mit so bekannten Künstlern wie Tom Waits und Green Day gearbeitet hat, haben wir uns aufgrund seiner zahlreichen dreckigen Underground-Produktionen für ihn entschieden", erklärt der überraschend mitteilsame Sechssaiter des Finnen-Fünfers, Mig Masta Tanner, in ausgezeichnetem Englisch. "Da Bernd - übrigens ein Landsmann von dir, der vor acht Jahren nach einer Tour mit seiner damaligen Band Dimebag Child in den Staaten hängenblieb - bevorzugt in seiner neuen Heimat arbeitet, haben wir uns schnell mit der Idee angefreundet, uns von einer fremden Umgebung inspirieren zu lassen. Das hat letztlich auch ausgezeichnet funktioniert, wohnten wir während...

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