RH #138Interview

DISRESPECT

Kreuzberg strikes back

Berlin hat, gemessen an seiner Größe und der nicht gerade kleinen hauptstädtischen HC-Szene, in den letzten Jahren nicht unbedingt durch übermäßig spektakuläre HC-Releases auf sich aufmerksam gemacht. Eine Ausnahme sind DISRESPECT, die schon 1996 mit einer EP einschlugen wie eine Bombe.

 

Fanzines aus ganz Europa feierten die Neuentdeckung als perfekte Mischung aus Integrity und Earth Crisis ab. Diesen Ruf festigten die fünf Berliner mit ihrer ´97er 7” „Meriadan”, mit der sie aus dem Schatten ihrer musikalischen Idole heraustreten konnten. Nun legen DISRESPECT mit „Eternal Mayhem” ihren ersten Longplayer vor und dürften damit mehr als nur einen Achtungserfolg landen. Hier wird der im Moment angesagte, mehr von Slayer und Bolt Thrower als von klassischen HC-Bands beeinflußte New School-Sound bis zur Perfektion getrieben und stellt dabei die neuen Releases der alten Vorbilder locker in den Schatten.

Viel Lob, wie Devrim, der kurdischstämmige Sänger der Band, beim Interview in einem Kreuzberger Café grinsend bemerkt:

"Wir sind schon ziemlich stolz auf das, was wir mit „Eternal Mayhem“ geschafft haben. Natürlich ist unser Sound immer noch ziemlich von Earth Crisis beeinflußt, klingt aber brutaler als deren neues Material. Ich glaube, daß das an Berlin liegt. Hiesige Bands waren schon immer mehr New York-beeinflußt und damit metallischer als der Rest. Wir sind eben nicht mit Punk aufgewachsen, sondern waren alle mal Metaller, hatten lange Haare, liebten und lieben Slayer und...

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