RH #138Interview

HANOI ROCKS

Triumph & Tragödie

Geschichte wiederholt sich. Waren es vor rund einer Dekade L.A.-Bands der Preisklasse Guns N’Roses, die sich offen zum großen Einfluß bekannten, den die HANOI ROCKS auf ihre musikalische Entwicklung hatten, so ist es kurz vor der Jahrtausendwende die neue Garde vor allem skandinavischer Rock’n’Roll-Puristen, die der ersten finnischen Kapelle von Bedeutung angemessen huldigt.

Grund genug für uns, die von Triumphen und Tragödien getränkte Geschichte der HANOI ROCKS noch einmal anhand der sechs essentiellen Scheiben, die sie uns zwischen 1981 und ’85 hinterlassen haben, nachzuzeichnen. Andy McCoy, Gitarrist und Hauptsongwriter in Personalunion, ging uns dabei mit klärenden Kommentaren zur Hand.

"Die gesamte Rock’n’Roll-Kultur der 50er, 60er und 70er, von James Dean bis zur Punkexplosion, alles in einer Band vereint, das war meine Vision von der idealen Rockband."

Und die pflegte Andy McCoy bereits, als er mit Basser Sam Yaffa Ende der 70er noch bei einer punkrockenden Horde namens Pelle Moljoona Oy lärmte. Sie waren die unangefochtene Nummer eins in Finnland und hatten gerade ihr erstes Platinalbum einkassiert, was Andy jedoch nicht davon abhielt, sich just in dieser Hochphase von der Truppe zu lösen, um seine Vision in die Tat umzusetzen. Sam folgte ihm nur wenig später.

"Songs für diese Band hatte ich bereits geschrieben, und so suchte ich mit meinem alten Freund Michael Monroe (v.) nurmehr nach den richtigen Leuten. Als wir die gefunden hatten (Sam am Baß, Nasty Suicide,...

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