RH #138Interview

EARTH CRISIS

"Mörder sollten sterben!"

Mit ihrem brutalen Midtempo-Metal-Mosh haben EARTH CRISIS Heerscharen von New School-Hardcore-Bands geprägt. Dennoch ist es stets die militante Vegan-Straight-Edge-Message, die das öffentliche Image der Gruppe prägt.

 

Da fällt es kaum noch jemandem auf, daß die Truppe aus Syracuse/New York auf dem neuen Longplayer "Breed The Killers" mit ihrem bislang zugänglichsten Songmaterial aufwartet.

"Stimmt. Die Platte ist melodiöser und eingängiger ausgefallen", kommentiert Frontmann Karl Buechner. "Wir haben uns jedes Mal weiterentwickelt. Unsere Brutalität haben wir jedoch nie aufgegeben. Das ist auf „Breed...“ genauso. Es ist halt ein melodiöseres Element hinzugekommen."

Wobei der Begriff "Melodik" nach wie vor relativ zu betrachten ist und bei Karls Gesang nicht die kleinste Spur hinterlassen hat. Dennoch sind die neuen Songs auch für die Metal-Szene interessanter denn je, auch wenn man dort wegen der ideologischen Haltung der Band bislang Berührungsängste zeigte.

"Das mag sein. Wenn aber irgendwo zehn, 20 Metalheads auf die Scheibe abfahren und sich auch nur ein oder zwei von ihnen Gedanken über unsere Message machen, ist das doch schon mal was. Viele Leute werden auch weiterhin Probleme mit unseren Texten haben. Besonders diejenigen, die Drogen nehmen, regen sich gern über Lyrics auf, in denen Drogen angegriffen werden. Ich bin nicht gegen diese Menschen, aber es ist nun mal so, daß man sich das Hirn mit dem Zeug kaputt macht."

War früher ein gewisser Stolz nicht zu...

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