RH #137Interview

ROB ZOMBIE

Racing With The Devil

ROB ZOMBIE sieht aus wie ein gemeingefährlicher Waldschrat. Er fährt das Auto der Munsters, und auf dem Beifahrersitz hockt niemand Geringeres als der Teufel persönlich.

Wir sitzen in L.A. im Büro von Robs Management und schauen uns einen Rough-Cut seines ersten Solo-Videoclips an, der für den Rock´n´Roll-Röhrer ´Dragula´ abgedreht wurde.

»I´m more evil than ever!« bellt Rob, und tatsächlich: „Hellbilly Deluxe“, sein erster Album-Alleingang, kann es mit sämtlichen White Zombie-Scheiben aufnehmen, klingt sogar noch vielschichtiger und ausdrucksstärker als Kracher wie „Astro Creep: 2000“. Rob hat nichts dagegen, über den White Zombie-Split zu sprechen, aber vorher blenden wir erst mal einige Jahrzehnte zurück, um mehr über den Menschen zu erfahren, der in den USA wahlweise als Horror-Trash-Gott oder Bürgerschreck gehandelt wird (s. auch Bericht auf den Newsseiten dieser Ausgabe).

Rob Zombie erblickte 1966 unter dem bürgerlichen Namen Rob Straker das Licht der Welt. Sein einziger Bruder - Spitzname Spider - ist drei Jahre jünger als er und singt bei Powerman 5000. Früher hingen die beiden zusammen in einer Stadt in Massachusetts ab, die das „Time Magazine“ mal als schlimmsten Fleck in den USA bezeichnete.

»Wir dachten damals nur: „Hey, geil, wir sind die Nummer eins“«, lacht Rob und boxt in die Luft. »Es war eine dieser Städte, die komplett von einer Fabrik abhängig sind. Als diese Company, eine Schuhfirma, den Bach runterging, standen alle ohne Job da. Ein richtiges...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.

 
 

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen