RH #137Interview

ANGRA

Es liegt Magie in der Luft

Die PopKomm bedeutet jedes Jahr im August vier Tage Hektik, Möchtegern-VIPs und gemütliches Chaos. Dementsprechend war ich auch nicht wirklich überrascht, als André Matos, Sänger und Mainman von ANGRA, etwas verspätet von besagter Messe bei mir zu Hause anklingelte, um über "Fireworks" zu reden, den sehr stark ausgefallenen dritten Longplayer der brasilianischen Bombast-Metaller.

Es fällt auf, daß „Fireworks“ im Gegensatz zum ´93er Debüt „Angels Cry“ und dem ´96er Zweitling „Holy Land“ nicht vom Team Charlie Bauerfeind und Sascha Paeth produziert wurde, sondern diesmal Altmeister Chris Tsangarides für die klangtechnische Veredelung verantwortlich zeichnet. Ist man vielleicht im nachhinein mit der Arbeit von Charlie und Sascha unzufrieden?

»Nicht im geringsten«, macht André unmißverständlich klar. »Wir haben auch diesmal wieder mit Sascha für die Keyboardparts zusammengearbeitet. Ich komponiere die Keyboardlinien, und Sascha programmiert sie dann letztendlich und hilft mir dabei, sie zu arrangieren. Was Charlie angeht, bin ich der Meinung, daß er auf den beiden ersten Alben einen verdammt guten Job abgeliefert hat. Aber diesmal wollten wir einen eher altmodischen Sound haben und suchten nach einem Produzenten der alten Schule. Tja, und da fiel unsere Wahl dann zwangsläufig auf Chris, weil er in England irgendwie der letzte seiner Art ist«, gibt der Frontmann lachend zu Protokoll. »Schließlich hat er Bands wie Black Sabbath, Thin Lizzy und natürlich Judas Priest produziert. Wir...

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