RH #137Interview

SUPERIOR

Die Big Band bläst zum Seelenstriptease

Keine Ahnung, was ich von der neuen SUPERIOR-Scheibe erwartet hatte. War das „Behind“-Debüt der Pfälzer Prog-Metaller zwar schon aufsehenerregend, aber nicht gerade revolutionär, brettert man mit „Younique“ direkt dorthin, wo der 1. FC Kaiserslautern definitiv nicht hingehört: an die Spitze der ersten Bundesliga.

Allerdings macht man es sich etwas einfach, wenn man die Band lediglich in die Kiste mit Hunderten von Dream Theater-Epigonen wirft. SUPERIOR verstehen es nämlich ausgezeichnet, hartes Riffing, smoothe Melodien und außergewöhnliche Einschübe (Jazziges, Swingendes, Melancholisches) zu verbinden. Was macht ihr da eigentlich?

"Unsere Musik ist mit Sicherheit sehr heavy, komplex und dynamisch instrumentiert", versucht Gitarrist Michael Müller die nicht ganz ernst gemeinte Frage zu beantworten. "Wir haben viele verschiedene Einflüsse, wobei man unsere Metal-Roots aber immer heraushört. Leider gibt es jedoch keinen Begriff, der unsere Musik wirklich faßt, was für uns natürlich ein Problem ist."

Das man sich aber selbst eingehandelt hat. Schließlich ist es sogar heutzutage eher ungewöhnlich, auf ´ner Metal-Scheibe ein Saxophon, jazzige Keyboardsounds und sogar ganze Bläsersätze unterzubringen...

"Die Musik ist in allen Belangen extremer geworden, was allerdings keine Zielvorgabe war. Es gab schon länger den Grundgedanken, z.B. Bläser einzusetzen, da ich auch schon seit Jahren Klarinette spiele. Und wenn wir schon mit Swing-Jazz-Sounds arbeiten, können wir auch gleich...

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