RH #137Interview

HIM

Eigenbrötler mit Sex-Appeal

Das bestverkaufte Rock-Debüt aller Zeiten, zwei Top Ten-Singles und Goldstatus in der Heimat - das sind Fakten, die für sich sprechen. Was sich liest wie eine amerikanische Erfolgsstory, passiert jedoch momentan im Land der tausend Seen, wo ein gewisser Ville Valo mit seiner Band H.I.M. die Szene ganz gehörig durcheinandergewirbelt hat. RH checkte in Finnland den Rock´n´Roll-Faktor der Jungs.

Helsinki hat Sommer befohlen: Bei Temperaturen nahe der magischen 20-Grad-Grenze steigt der kälteerprobte Finne schon mal auf Bermudas und T-Shirt um. Steht dann eines der legendären Sommerfestivals an, gehört ein Besuch zur Pflichtübung. So auch an diesem Wochenende, als sich im Rahmen des Ankkarock-Festivals die erfolgreichsten einheimischen Bands die Ehre geben. Zwischen den finnischen Mega-Acts wirken H.I.M. auf den ersten Blick - trotz Golddekoration - etwas deplaziert, denn Verkaufszahlen wie die Mainstream-Kapellen erreichen Ville & Co. natürlich nicht. Trotzdem ist im Publikum eine gewisse Unruhe auszumachen, denn H.I.M haben die einheimische Szene eindeutig belebt. Und was noch wichtiger ist: Zum ersten Mal seit den Hanoi Rocks hat eine finnische Rockband das Potential für den weltweiten Durchbruch. Neben radiotauglichem Düsterrock mit Hymnencharakter verfügt die Combo auch über die notwendige Optik, und Ville Valo ist schon im Frühstadium seiner Karriere zum absoluten Mädchenschwarm mutiert.

Trotzdem ist er unbeeindruckt von dem Wirbel um seine Person geblieben - und leert im...

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