RH #137Interview

AGNOSTIC FRONT

»Hardcore ist wie Heroin«

Nach der überraschenden Reunion der alten New York-Hardcore-Haudegen, der Veröffentlichung des "Something's Gotta Give"-Albums, zwei Europa-Visiten und diversen US-Touren ist wieder etwas Ruhe im AGNOSTIC FRONT-Lager eingekehrt. Ein guter Anlaß, um Bandaushängeschild Roger Miret für eine Bestandsaufnahme vors Mikro zu zerren.

 

"Unser erster '98er Europa-Trip lag ausgerechnet in der Zeit der Fußball-WM", blickt der Frontmann zurück. "Das war eine reichlich dämliche Idee. Deshalb sind wir zwischenzeitlich wieder nach Hause gefahren und dann später noch mal wiedergekommen."

Auf dem Schlagzeughocker saß bei beiden Tourneen Ex-Madball-Drummer Will. Der etatmäßige AF-Trommler Jimmy war leider verhindert.

"Er war zur falschen Zeit am falschen Ort und ist von drei Typen überfallen worden, die seine Kohle wollten. Als er ihnen nicht genug gab, schossen sie ihn nieder. Mittlerweile ist er jedoch wieder so gut wie fit."

Weniger Glück hatte Warzone-Sänger (und Ur-AF-Drummer) Raybeez, der an einer Infektion starb. Ihm haben AF das gesamte "Something's Gotta Give"-Album gewidmet und sogar Credits für den Live-Abräumer 'Gotta Go' mit auf die letzte Reise gegeben.

"Ich habe vor Urzeiten schon mal 'The Blame' zusammen mit ihm eingesungen (auf der neu aufgenommenen „Something's...“-Version dieses Songs teilt sich Roger die Vocals mit Murphy's Law-Shouter Jimmy G. - d.Verf.). Ich wollte aber unbedingt ein Andenken an Ray auf dem Album unterbringen, nahm also ein paar meiner Lieblingszeilen...

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