RH #136Interview

BIG BAD WOLF

Wer hat Angst vorm bösen Wolf?

Melodic Rock-Fans können sich derzeit wirklich nicht beklagen. Rechtzeitig zur schönsten Jahreszeit gibt es ein Überangebot an qualitativ hochwertigem musikalischen Futter. Dabei tun sich neben altbekannten Acts gerade die Newcomer und vermeintlich unbeschriebenen Blätter wie Tower City oder Steelhouse Lane hervor.

Das für meinen Geschmack bislang beste Genre-Album des Jahres stammt indes von BIG BAD WOLF, die exakt da anknüpfen, wo Def Leppard nach „Hysteria“ zunehmend maßlos wurden und das Wesentliche - gute Songs - aus den Augen verloren. Außerdem läßt das silberne Goldstück noch einmal die glorreichen und für kompetent inszenierten Mainstream-Rock goldenen Früh- und Mittachtziger aufleben. Der Silberling ist durchweg mit Hits bestückt, die sich aufgrund der peppigen und knackigen Machart unaufhaltsam ihren Weg in die Lauscher bahnen, was wiederum kaum verwundert, wenn man sich den von Sänger und Gitarrist Rolf Hartley zitierten musikalischen Background der Akteure vor Augen hält.

"Brett (Bloomfield, Baß) hat an der zweiten Le Mans-Scheibe mitgewirkt, Kenny (Stavropoulos, Drums) war an beiden Alben der Band beteiligt, während sich Craig (Chaquico, Gitarre) einen Namen mit Starship gemacht hat."

Außerdem veredelten Kennys Drumbeats den zweiten Streich von Marty Friedmans Cacophony-Projekt („Go Off!“), während Bretts Baß auf Gillans ´91er Solostreich „Toolbox“ pumpt. Fragt sich nur, was Rolf dem entgegenzusetzen hat.

"Was Alben angeht, bin ich die einzige unbekannte...

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