RH #135Interview

ZENO

Positive Philosophien

Obwohl sie auf den ersten Blick nicht viel gemeinsam haben, verbindet die Gebrüder Roth einiges. Zum Beispiel die Tatsache, daß beide ganz und gar nicht dem Rockstar-Klischee entsprechen und mit Skandalen und Exzessen nicht viel am Hut haben. Stattdessen setzt man auf lebensbejahende Klänge, die neben jeder Menge positiver Vibes auch unaufdringlich inszenierte und subtil verpackte Philosophien vermitteln.

Da macht das eben erschienene dritte ZENO-Scheibchen „Listen To The Light“, das mal wieder besten Mainstream-Rock aufbietet, keine Ausnahme. Der Meister himself ist gerade von einem Kurzurlaub zurückgekehrt und hat u.a. Station in England gemacht, wo Uli Jon bekanntlich seit geraumer Weile an seinem neuen Projekt werkelt. Hat man sich etwa in Sachen Family Business getroffen, um gemeinsam Sache zu machen?

»Nö, ich habe nur mal kurz vorbeigeschaut. Wir halten das separat, obwohl eine zukünftige Zusammenarbeit nicht auszuschließen ist. Momentan ist er mit dieser orchestralen Geschichte beschäftigt, während ich mich vorzugsweise der Rock-Gebrauchsmusik widme...«

...die vor allem in Japan auf Gegenliebe und Gehör stößt. Trotz Nippon-Deal und im Gegensatz zu den Kollegen von Symphony X genießt Zeno jedoch sämtliche Freiheiten. Mit einer Einschränkung:

»Eine Klausel besagt, daß meine Scheiben zuerst in Japan erscheinen müssen, aber in puncto Veröffentlichungstermin ist da nichts geregelt, obwohl die am liebsten morgen schon die nächste CD rausbringen würden. Tja, sie müssen sich...

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