RH #135Interview

LABYRINTH

Sonne, Mond & Sterne

Es gibt heutzutage reichlich Bands unter dieser schönen Sonne, für die der Begriff Power Metal nur noch ewiggleiche Schlachthymnen bedeutet, die vor allem durch ihren Bombast auffallen, der all das ohne Gnade zukleistert, für was dieser Begriff ursprünglich einmal stand.

Nicht so die Italiener LABYRINTH, die mit ihrem aktuellen Output „Return To Heaven Denied“ eine Platte vorgelegt haben, die auf der einen Seite eingängig genug ist, um Tausende Hammerfall- oder Helloween-Freaks zu begeistern, andererseits aber auch jeden aus seinem imaginären Schneckenhäuschen locken dürfte, der eher progressiveren Tönen frönt.

Letztere waren übrigens auf dem vor zwei Jahren auf dem italienischen Mini-Label Underground Symphony erschienenen Full-Length-Debüt „No Limits“ noch ganz klar vorherrschend, was Gitarrist und Mastermind Olaf Thorsen, der eines Abends bei mir durchklingelte, allerdings etwas anders sieht.

"Auf unserem ersten Album hatte ich manchmal das Gefühl, daß uns die ganz großen Melodien fehlen, was wir nun geändert haben. Dazu kommt aber noch, daß wir heutzutage wesentlich mehr Power besitzen. Wir hatten bei „No Limits“ hauptsächlich Probleme mit der Produktion. Das Studio, in dem die Scheibe aufgenommen wurde, gehörte unserem ehemaligen Drummer, der wesentlich mehr an seinen Kesseln und Becken interessiert war als an den anderen Instrumenten. Die Gitarren knallten einfach nicht ordentlich, wahrscheinlich klang es deswegen etwas progressiver."

Fraglich, aber auch nicht...

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