RH #133Interview

MY OWN VICTIM

Der „Playboy“ hat immer recht

Ein eher stiefmütterliches Dasein fristen die Hardcoreler MY OWN VICTIM aus Kentucky. Keine textlichen Entgleisungen, kein schicker NeoCore–Noise–Mosh–Sound. Und nicht mal prügeln tun sie sich gern. Wie zum Teufel will man so die toughen HC–Kids zwischen ihren täglichen Streetfights mal eben in den Plattenladen locken? Unser Berliner Do-it-yourself–Terminator Jan „JuckJuck“ Jaedike machte sich kundig.

Ein Image fehlt dem US–Fünfer tatsächlich. Da wird es kaum helfen, daß das dritte Werk "The Weapon" mal wieder ein Lehrstück in Sachen Groove–meets–alte–HC–Schule geworden ist und der 32jährige Frontmann Victor Hillerich im Interview gewohnt sympathisch rüberkommt. Für mich läßt sich „The Weapon“ ganz einfach beschreiben: super Songs, druckvolle Produktion und, ähem...

"...Scheißcover", kommt es hellsichtig durch den Hörer. "Das wolltest du doch bestimmt sagen, oder? Das Label hatte die Idee, und wir konnten es nicht verhindern, obwohl wir es ausdrücklich ablehnten. Sie mochten unsere Vorschläge aber partout nicht. Zumindest in den USA ist „The Weapon“ mit einem deutlich besseren Artwork erschienen. Vielleicht können wir Century Media dazu bewegen, daß sie die nächste Auflage mit dem amerikanischen Cover in die Läden stellen. Sie könnten z.B. eine Digi-Pack–Version machen. Wir würden ihnen dann ein paar Extra–Tracks anliefern. Wir nehmen jetzt u.a. ein Cover von Motörheads 'Iron Fist' auf, das superheavy ist: Wir haben ein grooviges HC–Stück draus gemacht. (Hey Götz, die...

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