RH #133Interview

AM I BLOOD

Voll, weil Flaschen leer

Auch wenn das Wörtchen Originalität bei AM I BLOOD aus Helsinki eher klein geschrieben wird, tut man den vier trinkfesten Finnen unrecht, wenn man in ihnen nur eine gutklassige Metallica–Kopie sieht. Zumal sich die ehemaligen St. Mucus mit ihrem dritten Album „Agitation“ ein ganzes Stück von den Sounds der einstmals so fantastischen Vier aus der Bay Area entfernt haben.

 

Besonders fröhlich klingt Gitarrist und Sänger Janne Kerminen nicht, als er an einem trüben Spätmittag im März in meiner kaiserlichen Zweizimmerwohnung in Mainhattan durchklingelt.

"Ich war gestern mit unserem ehemaligen Frontmann Pasi, der ja jetzt bei Amorphis singt, kräftig einen heben. Dementsprechend dreckig geht´s mir im Augenblick", klagt mir die völlig verkaterte Stimme am anderen Ende der Strippe ihr Leid. "Dafür hatten wir letzte Nacht eine Menge Spaß."

Spaß bereitet auch das neueste Album der Jungs, die vor einigen Monaten überraschend ihren langjährigen Namen St. Mucus ablegten und durch den ungleich cooleren Titel ihrer ´97er Langrille „Am I Blood“ ersetzten.

"Als ich im letzten Jahr mit dem Boß unseres neuen Labels Nuclear Blast sprach, erwähnte ich, daß wir mit unserem Bandnamen nicht gerade zufrieden wären. Da er der gleichen Meinung war, entschloß ich mich, den Namen zu ändern. Zumal die meisten Leute in der Vergangenheit ein Problem damit hatten, St. Mucus unfallfrei auszusprechen. Außerdem stand gerade die Wiederveröffentlichung unseres zweiten Albums via Blast an, und da war der...

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