RH #133Interview

VIRGIN STEELE

Mit Schwert & Kettenhemd in die Oper

Wenn sich Qualität auf Dauer wirklich durchsetzt, dann ist es höchste Eisenbahn, daß den Bombast-Metallern aus New York City, die schon seit einer halben Ewigkeit in derselben Qualitätsliga wie Manowar, Savatage und Blind Guardian spielen, mit ihrem neuen Album "Invictus" endlich der langersehnte Durchbruch gelingt. Immerhin präsentiert sich die Formation um Sänger/Keyboarder David DeFeis auf ihrem achten Longplayer einmal mehr in bärenstarker Verfassung.

Verdient wäre der Erfolg allemal, denn VIRGIN STEELE haben im Gegensatz zu Savatage, die mit "Fight For The Rock" seinerzeit derbe patzten, in all den Jahren nicht eine einzige schwache Scheibe abgeliefert. "Invictus" macht da keine Ausnahme, auch wenn der ´86er Geniestreich der Band, "Noble Savage", erneut unerreicht bleibt. Trotzdem haben die Jungs mit ihrem aktuellen Opus einen Schritt nach vorne gemacht, klingt der Silberling im direkten Vergleich mit den beiden "The Marriage Of Heaven And Hell"-Vorgängern doch einen ganzen Tick härter, aggressiver und tighter.

"Hart waren auch schon die Songs der letzten beiden Scheiben. Nur ist es unserem Engineer Steve Young diesmal bedeutend besser gelungen, im Studio mehr von unserem harten Bühnensound einzufangen", meint der kleine Mann mit der großen Stimme, der auch diesmal wieder als Produzent in Erscheinung trat. VIRGIN STEELE würde allerdings ein frisches Paar Lauscher eines erfahrenen Soundboardakrobaten ziemlich guttun, denn dem - beileibe nicht schlecht klingenden -...

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