RH #133Interview

GATES OF ISHTAR

Geht´s bald vor den Kadi?

Kaum eine andere schwedische Death Metal-Band versteht es so gut wie GATES OF ISHTAR, rasende Geschwindigkeit und Aggressivität mit traumhaften Melodien und viel Gefühl zu vermischen. Nach einem kreativen Tief auf dem Zweitwerk unterstreicht die Kapelle diese These auf ihrem kürzlich erschienenen dritten Longplayer „At Dusk And Forever“ mit Nachdruck.

Allerdings ist das Line-up der Band im Laufe der Jahre mehrfach ordentlich durchgerüttelt worden. Genaugenommen gibt es mit Gitarrist/Sänger Mikael Sandorf lediglich ein Bandmitglied, das auf allen drei Scheiben der Truppe mitgewirkt hat. Glücklicherweise wieder mit von der Partie ist auf „At Dusk And Forever“ Mega-Drummer Oskar Karlsson, der schon den Debüt-Silberling „A Bloodred Path“ mit seinen höllisch fixen Armen und Füßen veredelte und auf dem Zweitling „The Dawn Of Flames“ schmerzlich vermißt wurde.

»Als wir die erste Scheibe aufnahmen, waren wir noch eine Band, bei der alle am gleichen Strang gezogen haben«, blickt Mikael Sandorf zurück. »Danach veränderte sich aber das Persönlichkeitsbild einiger Bandmitglieder. Plötzlich glaubte jeder, er sei der Boß und alleine für den Sound von GATES OF ISHTAR verantwortlich. Jeder wollte im Rampenlicht stehen, Oskar hatte auf derartige Eifersüchteleien allerdings überhaupt keinen Bock und heuerte bei einer anderen Truppe an. Nachdem aber die größten Troublemaker nicht mehr in der Band waren, hatte Oskar kein Problem damit, wieder zurückzukommen und mit mir das neue Album...

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