RH #133Interview

NAEVUS

Leberfleck mit Gehörschutz

Gäbe es in der Kategorie "ungewöhnlichster Beruf eines Metal-Musikers" einen Award zu gewinnen, NAEVUS-Sänger/Leadgitarrist Uwe Groebel, der in Lübeck gerade seinen Meister als Gehörgeräteakustiker (!) macht, wäre ein aussichtsreicher Kandidat.

Logo, daß bei diesem Job Uwes Lauscher noch einwandfrei funktionieren, was man von denen der Herren Rensen, Jaedike und Mühlmann, die mit lächerlichen vier, fünf und 5,5 Punkten dem starken "Sun Meditation"-Debüt der Schwaben-Doomer im Soundcheck der Maiausgabe eine höhere Plazierung verbauten und deshalb eigentlich mit Gewichten an den Füßen im nächstbesten See versenkt gehören, sicherlich nicht behaupten kann.

»Ich höre noch sehr gut, weil ich schon immer mit Gehörschutz geprobt und gespielt habe. Ganz anders sieht es bei unserem Drummer Mathias aus, dessen Gehör bereits in jungen Jahren arg in Mitleidenschaft gezogen wurde, weil er seinerzeit immer ohne Ohrenstöpsel trommelte. Deshalb hört er auch nur noch wie ein Mittvierziger«, fachsimpelt das einzige verbliebene Gründungsmitglied der Band, die vor sechseinhalb Jahren als Death Metal-Combo ihre ersten musikalischen Gehversuche unternahm, bevor man ins Doom-Lager wechselte, weil man »auf die Grunzerei keinen Bock mehr hatte«.

Produziert wurde der Erstling, der mich stilistisch an eine Melange aus Trouble und Count Raven mit einem Schuß Thin Lizzy erinnert, bereits im letzten Sommer im Vielklang-Studio zu Berlin, wo schon Doom-Größen wie St. Vitus und The Obsessed, aber auch...

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