RH #132Interview

SYMPHONY X

Zu Tode gehetzt?

Müde sehen sie aus, die Jungs von SYMPHONY X, als sie im Rock Hard-Büro aufschlagen. Jetlag und Schlafmangel sind allerdings nicht die einzigen Gründe für ihren leicht lethargischen Gemütszustand. Mastermind/Gitarrist Michael Romeo und Keyboarder Michael Pinnella, die ihre Truppe promotechnisch in Europa vertreten, sind vom sogenannten „Japan-Virus” befallen worden, einer tückischen Krankheit, die in erster Linie Prog- und Power-Metaller heimsucht...

Die Symptome des ”Japan-Virus”: allgemeine Zeitnot, permanente Hektik, Mangel an Ruhephasen. Die Folgen: oft recht gute CDs, denen aber der letzte Kick fehlt. Die Ursachen: profitgeile japanische Plattenfirmen, die von ihren Bands jedes Dreivierteljahr eine neue, auf den asiatischen Markt zugeschnittene Scheibe verlangen, um den Geldfluß ständig in Bewegung zu halten. Die besten Behandlungschancen: Labelwechsel, hartnäckige Rechtsanwälte oder Umschulung zu Friedhofsgärtnern. Aber wir wollen nicht vorgreifen. Hören wir uns die Leidensgeschichte der New Jersey-Power-Symphoniker aus dem Munde von Michael Romeo an:

"Schon zu Zeiten unseres ersten Albums („Symphony X” von ´95 - d.Verf.) übte unser japanisches Label Zero enormen Druck auf uns aus: Innerhalb von acht Monaten mußten wir den Nachfolger „The Damnation Game” einspielen. Die beiden Platten waren sehr auf das japanische Publikum gemünzt, was wir mit „The Divine Wings Of Tragedy” zu ändern versuchten, indem wir Tracks wie ´The Accolade´ oder den Titelsong mit draufpackten, die...

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