RH #131Interview

TOTENMOND

Die unterkühlte Snowboard-Falle

Unbeirrt gehen TOTENMOND ihren Weg: Auch auf dem neuen Longplayer „Fleischwald“ veranstaltet das Schwaben-Trio wieder die musikalische Apokalypse und zelebriert böse Songs mit schlauen Texten. Ein Meisterwerk infernalischer Tonkunst.

TOTENMOND haben sich relativ schnell in der Szene etablieren können - über 10.000 verkaufte Einheiten der Debütscheibe „Lichtbringer“ sprechen da eine deutliche Sprache, und auch die Nachfolge-EP „Väterchen Frost“ fand zahlreiche Abnehmer. Veröffentlicht wurde besagte EP im November letzten Jahres, und nun steht schon der neue Longplayer in den Läden. Sieht fast so aus, als wenn das Trio möglichst schnell seinen guten Ruf in der Szene festigen und auf den Anfangserfolgen aufbauen wollte.

"Na ja, geplant war die Sache so nicht", meint Sänger/Gitarrist Olaf, der es sich bei einer Flasche Warsteiner in meinem Büro bequem gemacht hat. "Ursprünglich hätte aus „Väterchen Frost“ ein komplettes Album werden sollen, aber das hat zeitlich nicht so geklappt, wie wir es uns vorgestellt hatten, weswegen wir die EP an einem Tag einspielt und fünf Tage lang abmischt haben."

Aber offensichtlich hatte die Band genügend Songmaterial in der Hinterhand, um quasi direkt danach schon die „Fleischwald“-Platte aufzunehmen...

"Wir schreiben eigentlich permanent Songs, haben jetzt schon wieder sechs neue Stücke auf Lager und könnten theoretisch im Sommer schon wieder ´ne Platte aufnehmen. Wir treffen uns im Proberaum, trinken ein bißchen, rauchen ´nen Joint, und dann...

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