RH #131Interview

HOLY MOTHER

Altbier im Rotlichtviertel

Obwohl das neue Jahr erst wenige Wochen alt ist, gehört das zweite Album der New Yorker Formation HOLY MOTHER, "Toxic Rain", schon jetzt zu den absoluten Power Metal-Highlights ´98. Das unterstreicht nicht nur der hervorragende vierte Platz im Soundcheck unserer letzten Ausgabe, sondern auch die gute Kritik aus der Feder unseres Ex-"Groovy Soup"-Chefkochs Marcus Schleutermann.

Dabei unterscheidet sich "Toxic Rain", ein speedlastiger True Metal-Silberling irgendwo im Spannungsfeld zwischen Vicious Rumors und Judas Priest, stilistisch doch ganz erheblich vom eher durchwachsenen, stark Hardrock-betonten Debüt des Quartetts von der Ostküste, das bereits im Frühjahr ´95 erschien.

"Dafür gibt es mehrere Gründe. Als wir vor drei Jahren unseren Erstling aufnahmen, standen wir noch bei einer amerikanischen Managementfirma unter Vertrag, die total auf den US-Markt fixiert war und uns permanent unter Druck setzte", erzählt Drummer James Harris, der zusammen mit Sänger Mike Tirelli am anderen Ende der Leitung hockt. "Laufend machte man uns Vorschriften, wie unsere Songs zu klingen hätten. Anfangs hörten wir noch zähneknirschend auf diese Leute, doch da sich an dieser vermaledeiten Situation mit der Zeit nichts änderte, beschlossen wir nach einer Weile, unser Management zu feuern, um endlich mal wieder ein Album nach unserem Geschmack aufzunehmen. Immerhin haben Mike und ich einige Jahre in der Band des ehemaligen Virgin Steele-Gitarristen Jack Starr gespielt und sind mit dem Sound der...

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